SchwerinGo - der etwas andere Gottesdienst
|
Unter dem Logo (rechts) lädt ein Team aus mehreren landeskirchlichen Gemeinden Schwerins zum "Schwerin-Go" - dem anderen Gottesdienst für ganz Schwerin – an jedem 4. Freitag im Monat ein.
Ein Team aus verschiedenen Schweriner Gemeinden läd jeweils in die Petruskirche zu Gottesdiensten in anderer Form ein:
Nächster Schwerin-Go 24.Mai
„Öffne den Mund für den Stummen“ - aus den Sprüchen Salomos stammt die Losung für den Monat Mai, die das Thema des nächsten Gottesdienstes in anderer Form beschreibt. Was macht Menschen stumm? Was macht mich stumm? Und was kann uns helfen, voreinander und vor Gott den Mund zu öffnen?
Mit Bildern, Texten, Gebeten und den Liedern mit Bandbegleitung sollen diese Fragen in Bewegung bringen und ermutigen.
Am Freitag, 24.Mai um 19 Uhr sind alle Interessierten dazu ganz herzlich in die Petruskirche, Ziolkowskistr.17 eingeladen. Anschließend ist bei einem kleinen Imbiss Zeit zur Begegnung und zum Gespräch.
Kontakt: Sabine und Jens-Peter Drewes Tel 2010432
E-Mail: JPS_Drewes
online.de
Von Tansania kann man nichts lernen
Hat mal jemand gesagt. Außer, hat er gesagt, wie man nichts haben und trotzdem fröhlich sein kann. Wer schon mal da war, wird das bestreiten. In Tansania kann man einiges lernen. Nicht nur, weil es dort Zebras gibt, den Kilimandscharo und frische Bananen. Es gibt auch Kirchen in Tansania, Christinnen und Christen, Gebetsgruppen und Chöre. Viele Chöre. Mit diesen Christinnen und Christen sind wir verbunden. Seit Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts gibt es eine Partnerschaft zwischen Mecklenburg und der Pare-Diözese in Tansania. Es gibt Gemeindepartnerschaften. Menschen besuchen sich und lernen etwas – nicht nur über die anderen, auch über sich. Dass man auch anders mit Zeit umgehen kann, mit Geld, oder mit Gott. Dass man sich auch über anderes ärgern – und über anderes fröhlich sein kann.
Einmal im Jahr kommt man zusammen, die Mecklenburgischen Tansania-Freundinnen und -Freunde – und lädt dazu alle anderen ein. Zum Tansania-Tag. Wer noch nicht in Tansania war, kann da etwas lernen – wenn man will. Man kann sich auch einfach mit hinein nehmen lassen: in einen Gottesdienst mit afrikanischen Liedern, mit afrikanischer Geldeinsammlung (freiwillig!), hinterher gibt es afrikanisches Essen – und noch einiges mehr. Der diesjährige Tansania-Tag ist am Sonntag, dem 18. August, in der Rostocker Ufer-Gemeinde, F.-M.-Scharffenberg-Weg 7a. Um 10 Uhr geht es mit dem Gottesdienst los, um 15.30 Uhr fährt man wieder nach Hause. Klüger. Und fröhlicher. Möglicherweise.
![]() |
Einführung von Bischof Ulrich als Landesbischof
![]() |
Am Sonntag, 25. August, wird Bischof Gerhard Ulrich im Rahmen eines Festgottesdienstes im Schweriner Dom in sein Amt als Landesbischof der Evangelisch-Luterischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) eingeführt. Der Abendmahlsgottesdienst beginnt um 15 Uhr und wird für all jene, die keinen Platz im Dom finden, auf einer Großbildleinwand auf dem Altstädtischen Markt übertragen. Dort werden die Besucher auch am Abendmahl teilnehmen können. Im Anschluss an die Grußworte laden Kirchenleitung und Landessynode zu einem öffentlichen Empfang auf dem Markt ein.
Bischof Ulrich war im Februar 2013 von der Landessynode zum ersten Landesbischof der Nordkirche gewählt worden. Er ist zugleich Leitender Bischof der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD).
Schweriner Gemeinden auf dem Kirchentag in Hamburg (am 1.5.13)
| |||||||
|
Nach zähem Start hatte Herr Pastor Seyffert Mitstreiter und Mitstreiterinnen für den Abend der Begegnung zum Kirchentag in Hamburg gefunden. So starteten wir am 1.5. mit 2 Autos voller Kuchen, den Gemeindeglieder gebacken und gespendet hatten, und allerlei Utensilien zur Gestaltung eines Zeltes am Abend der Begegnung. Andere kamen mit dem Zug und wir trafen uns beim Zelt am Sandkai. Alles war schnell hergerichtet, denn das Zelt war bereits aufgebaut. So konnten, bis auf eine „Wache“, alle anderen zu den Anfangsgottesdiensten ausströmen. Mich zog es zum Strandkai – alles voll auf beiden Seiten des Kais (Abb.1) – etwas zu sehen war trotz zweier Großleinwänden gegen die Sonne und bei den vielen Menschen nicht einfach(Abb.2). Aber egal – die Beschallung war gut, die Lieder kamen an und der Predigt in einfacher Sprache durch Bischöfin Fehrs wurde in meiner Umgebung aufmerksam zugehört (Abb. 3). Dann strömten tausende Besucher in die Straßen zwischen den Speichern und den neu gebauten Häusern der Hafencity. Die Gemeinden der Nordkirche präsentierten sich in den Zelten, boten Mitmachaktivitäten und sorgten vor allem dafür, dass alle etwas zu essen fanden. Wir waren unsicher – würde Kuchen am Abend begehrt sein, würde er reichen? Er wurde gefragt, reichte bis zum Ende und war dann auch alle – so wie wir uns es gewünscht hatten. Vor dem Zelt trafen die Schweriner auf ihren Bischof (Abb. 4)und auf ökumenische Gäste (Abb. 5) aus den Partnerkirchen. Da fanden angeregte Gespräche und freundliche Begegnungen statt (Abb. 6). Ein richtiger, guter Abend der Begegnung.
Sommerfreizeit - Auf in die Masuren
In der 1. Woche in den Sommerferien wollen wir ein Land und die Leute kennen lernen.
Wir fahren mit 18 Personen ins europäische Ausland. 22.06.- 29.06.12
Jugendbildungsseminar 2013
Wo ist mein Platz?
Was wir dort unternehmen und wohin es geht, planen wir mit Euch!!!.
Kanutour, Wanderungen
Ausflug in Europas Metropolelen
Ein Tag am Meer/ Segeltour
Gemeinschaftliches Leben in der Gruppe
Geistige und geistliche Impulse aus Kommunikations- und Religionswissenschaft
Begegnung mit Jugendlichen
Vorbereitungstreffen mittwochs im Wüstenschiff, 16:00 - 18:00 Uhr
20.02.13, 13.03.13, 17.04.13, 15.05.13, 12.06.13
Kosten: max. 150,00 Euro
(Ermäßigung auf Anfrage möglich.)
Du bist mindestens 13 Jahre dann:
Jetzt Anmelden!!!!
Kontakt:
Evang.- Luth. Petrusgemeinde
Pastor Ralf Schlenker
Ziolkowskistr.17
19063 Schwerin
0385 / 201 21 38
Fax 0385 / 201 01 57
Mail: schwerin-petrus@elkm.de
Wüstenschiff
Andreas Osing
Ziolkowskistr. 17a
19063 Schwerin
Tel. 0385 / 218 22 18
Handy: 0152/ 24 33 20 21
Mail: a.osing@soda-ej.de
Schulsozialarbeit IGS "Bertolt Brecht"
RAA Schwerin e.V. Britta Beyer
Von- Stauffenberg- Str. 68
19061 Schwerin
Tel. 0385/ 399 29 59
E-Mail: bbeyer.ssa
raa-sn.de
-> Einladung herunterladen (Word-/doc-Datei)
Soul Survivor - Let the Spirit move you - Internationale Jugendbegegnung in England für Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren vom 25. – 31. Juli 2013
5000 Leute, laute Musik, Cafés, Shops, Sport, Filme, Workshops, Imbiss- und Infostände, aber vor allem eine super Atmosphäre und bereichernde Spiritualität: Wenn Gott die Seelen berührt, wird beim Festival Soul Survivor getanzt, gefeiert und gelacht.
Wir zelten zusammen mit englischen Jugendlichen aus der Partnerkirche in Lichfield.
Leitung: Karin Schindler (Gemeindepädagogin aus Krakow am See) und Jens-Peter Drewes (Leiter des Arbeitsbereiches Ökumene im ZKD/Rostock)
Anmeldung bis zum 26.4 bzw. 30.6.2013.
Die Preise für diese Fahrt sind nach Einzahlungsdatum gestaffelt:
235€ bei Einzahlung bis 26.04.
250€ bei Einzahlung bis Ende Juni
Die Fahrt ist als Gruppenreise ab Schwerin organisiert. Die Kosten der Anreise sind im Teilnahmebeitrag enthalten.
Weitere Infos zum Festival unter: www.soulsurvivor.com/uk
Auskunft und Anmeldung
Gemeindedienst weltweit
Pastor Jens-Peter Drewes
Alter Markt 19
18055 Rostock
Telefon: 0381 37798714
Mail: jens-peter.drewes@elkm.de
-> Flyer herunterladen (PDF-Datei)
"Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand.... .....alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm dankt und hofft auf ihn!"
Angebot: Ich suche einen Ort für meine Trauer
Die Formen der Bestattungen haben sich gewandelt.
Dafür gibt es Gründe:
Familien wohnen über das ganze Land verteilt.
Den einen Friedhof, auf dem wir unsere Familienangehörigen begraben, gibt es nicht mehr.
Eltern möchten ihre Kindern nicht mit Grabpflege belasten und wünschen eine anonyme Beerdigung.
Andere Formen, wie z.B. Seebestattungen, nehmen zu.
Das hat zur Folge, dass Orte für die Trauer weit entfernt sind oder fehlen.
Doch wer einen nahen Menschen verloren hat, der spürt und weiß, wie wichtig ein verlässlicher Ort zum Trauern ist.
Wir möchten Ihnen helfen!
Im Schweriner Dom liegt sichtbar ein Buch aus, in das Sie die Namen Ihrer Toten einschreiben können. Jederzeit können Sie an diesen Ort treten und Ihrer Verstorbenen gedenken.
Zweimal im Jahr feiern die katholische und die evangelische Kirche gemeinsam eine Andacht, die Ihre Gefühle und Gedanken aufnimmt und diese vor Gott bringt. Das nächste Ökumenische Totengedenken findet am Freitag, d. 12. Oktober um 17.00 Uhr im Schweriner Dom statt.
Sie können für Ihre Verstorbenen eine Kerze anzünden und ihre Namen in das Buch der Toten einschreiben.
Wir wenden uns mit dieser Möglichkeit zur Trauer an jeden Menschen, ob er zur Kirche gehört oder nicht.
Trauer kennt keine Grenzen, sie ist menschlich und eint uns.
Bitte setzen Sie sich mit dem katholischen oder dem evangelischen Pfarramt in Verbindung.
Wir helfen Ihnen gern und sagen Ihnen den nächsten Termin
des Totengedenkens.
Propst Horst Eberlein, Domprediger Volker Mischok
-> Flyer herunterladen (PDF-Datei)
Impressionen vom Stadtgottesdienst am 23.9. auf dem Marktplatz
775 Jahre Lankow
nun ist es soweit: Lankow feiert sein Jubiläum. 775 Jahre Geschichte spiegeln sich heute in einem Stadtteil wider, der mit über 10.000 Einwohnern zu den
größten der Landeshauptstadt Schwerin gehört. Wir wollen 2012 unseren Stadtteil feiern. Die Mitglieder des Ortsbeirats Lankow (s. Foto unten) haben in den vergangenen Monaten gemeinsam mit vielen Partnern daran gearbeitet, dass es zahlreiche Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gibt. Seien Sie dabei – mit der ganzen Familie! Machen Sie mit, ob beim Frühjahrsputz oder bei der Badewannen-Regatta auf dem Lankower See. Für Alt und Jung ist etwas dabei. Wir stellen Ihnen die neue Lankower Chronik vor, wandern mit Ihnen um den Lankower See oder feiern gemeinsam am großen Festwochenende vom 15. bis 17. Juni. Wir, die Mitglieder des Ortsbeirats, freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr 2012 für Lankow. Unser Dank gilt allen, die uns unterstützen und damit zum Gelingen des Jubiläums beitragen: Unternehmen, Vereine, Verbände, Schulen, die Stadt Schwerin und natürlich die Bürgerinnen und Bürger, die meist
ehrenamtlich für unseren Stadtteil aktiv sind.
Die Mitglieder des Ortsbeirats Lankow.
Den Ortsbeirat erreichen Sie in der Plöner Straße 22, 19057 Schwerin, oder unter ortsbeirat-lankow
schwerin.de.
-> Einladungsflyer (PDF-Datei)
Impressionen vom Gründungsfest der Nordkirche in Ratzeburg
Grundkurs christlicher Glaube
![]() |
Am 8. Januar 2013 beginnt in der Schelfgemeinde ein neuer Grundkurs christlicher Glaube, der von den Evangelisch-Lutherischen Gemeinden der Stadt Schwerin verantwortet wird. An neun Abenden jeweils dienstags wird zu grundlegenden christlichen Themen mit verschiedenen Arbeitsmethoden eingeführt. Die Abende beginnen um 19:30 Uhr und enden 21:30 Uhr.
Neben Informationsteilen ist das Gespräch in der Gruppe wesentlicher Bestandteile der Abende. Dabei werden auch biographische Entwicklungen und Glaubenshindernisse angesprochen.
Der erste Abend ist als Probeabend gedacht, um Gruppe und Arbeitsmethoden kennen zu lernen. Danach ist eine regelmäßige Teilnahme erbeten.
Anmeldungen für diesen Kurs nimmt das Büro der Schelfgemeinde in der Puschkinstraße 3 entgegen.
Kontakt: Tel: 0385 - 56 98 57
eMail: schelf@kirche-schwerin.de
Pastorin Stefanie Schulten verabschiedet
![]() |
Am Palmsonntag (01.04.2012) wurde Schulpastorin Stefanie Schulten nach 7 Jahren in der Evangelisch – Lutherischen Petrusgemeinde verabschiedet. Sie wird in Zukunft in Rostock für die Studentinnen und -studenten ein offenes Ohr und ein großes Herz haben. Die Arbeit mit jungen Menschen ist und war ihr sie immer ein wichtiges Anliegen. So waren zu dem Gottesdienst auch viele Lehrer und Schüler aus der Beruflichen Schule gekommen, an der sie in den letzten Jahren Religion unterrichtete.
Durch Superintendent Dr. Karl- Matthias Siegert und Propst Holger Marquardt ist Pastorin Schulten offiziell von all Ihren Ämtern in der Gemeinde entbunden worden. Sie wünschten ihr viel Glück und Gottes Segen für ihre weitere Arbeit.
Wir werden Pastorin Schulten hier auf dem Dreesch sehr vermissen. Es ist nicht sicher, ob ihre Stelle wieder besetzt wird. Als Gemeinde verdanken wir ihr vor allem das Frauenfrühstück, welches nun ehrenamtlich weitergeführt wird.
Für die künftige Arbeit begleiten sie viele gute Wünsche. Zur Erinnerung bekam sie von der Gemeinde eine große Uhr mit Bildern der Petrusgemeinde und ein Fotoalbum, in das viele Gemeindemitglieder kleine Geschichten, Bilder und persönliche Worte eingefügt hatten.
Text und Bild: Heike Sobanski
-> Pressemitteilung herunterladen (Word-/doc-Datei)
Die Heldinnen und Helden der Petrusgemeinde
Der 18. März 2012 war ein besonderer Sonntag in der Petrusgemeinde. Nach Kinderfrühstück und Gottesdienst gab es für jede und jeden ein Glas Sekt oder Saft. Pastor Markus Kiss bedankte sich im Namen der Gemeinde und der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und –mitarbeiter bei allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz im vergangenen Jahr.
An den Wochentagen entlang wurden alle Gruppen und Arbeitsgebiete der Gemeinde vorgestellt. Einzelne aus jeder Gruppe erzählten von ihrer Arbeit. Die Motive sind sehr unterschiedlich: Im Chor ist es die Freude an der Musik. Beim Kindertreff geht es um Gemeinschaft und sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Der Besuchsdienst tut etwas gegen die Einsamkeit in den Häusern. Manch einem würde ohne die Arbeit in der Gemeinde zu Hause nur „die Decke auf den Kopf fallen“. Und das Austragen der Gemeindebriefe hat durchaus auch sportliche Aspekte.
Am Sonntag angekommen, stellte sich heraus: Jede Woche engagieren sich ca. 80 Personen unentgeltlich in der Petrusgemeinde.
Aufgelockert wurde die Präsentation durch Flötenmusik von Jadwiga Sobanski und Lisa Dombrowski. Ihre Auftritte wurden mit viel Beifall belohnt. Das war schon ein Vorgeschmack auf den musikalischen Höhepunkt am Nachmittag.
Allen Ehrenamtlichen wurde als symbolischer Dank ein Magnetbutton mit der Aufschrift „PETRUS HELDIN“ bzw. „PETRUS HELD“ überreicht.
Nach dem Mittagessen fuhren wir gemeinsam zum Staatstheater in das Konzert des Landesjugendorchesters. Die Musik hat alle begeistert. Es war für uns Ehrenamtliche ein sehr schöner Tag.
Text und Bilder : Heike Sobanski
![]() Ehrenamtliche und Kinder vom wöchentlichen Kindertreff | ![]() Pastor Markus Kiss, Pastorin Stefanie Schulten, Pastor Ralf Schlenker | |
Informationen zur Nordkirche
Einladung zum Gründungsfest nach Ratzeburg
Unter dem Motto „Wir setzen Segel“ wird am Pfingstsonntag, 27. Mai 2012, das Gründungsfest für die Nordkirche in Ratzeburg gefeiert. Hierzu sind auch Sie sehr herzlich eingeladen. Das große Nordkirchenfest beginnt mit einem Gottesdienst im Ratzeburger Dom, der auch in der ARD sowie auf einer Großleinwand vor dem Ratzeburger Rathaus übertragen wird.
Danach gibt es die „Ratzeburger Mahlzeit“ – eine Brotzeit mit Wurst, Käse und Obst. Bis 16 Uhr laden die 13 Kirchenkreise und die verschiedenen Dienste und Werke ein, die Nordkirche zu entdecken. In der Ratzeburger Innenstadt erwartet die Besucherinnen und Besucher ein Rundweg vom Marktplatz über die Schrangenstraße, durch den Kurpark entlang des Küchensees bis zum Rathausplatz mit vielen Angeboten zum Einander kennenlernen.
In der St. Petri-Kirche und im Burgtheater findet ein Programm für Kinder statt, die Jugendlichen hissen auf dem Marktplatz ein großes Segel, und die Kirchenmusik ist in St. Petri und an vielen anderen Stellen in der Stadt zu hören. Ab 18.30 Uhr feiert die Nordkirche ihr erstes „Nordkirchenfestival“ – umsonst und draußen, mit dem Sänger Gerhard Schöne, der A-cappella-Gruppe VivaVoce und Inga Rumpf und Band. rn
Weitere Informationen: www.kirche-im-norden.de/gruendungsfest.html
-> Einladungs-Flyer (PDF-Datei)
Die Nordkirche wird Pfingsten 2012 gegründet
Am Pfingstsonntag ist es soweit: Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland wird gegründet. Zu der gemeinsamen neuen Kirche haben sich die bisherigen Kirchen von Mecklenburg, Nordelbien und Pommern zusammengeschlossen. Mit deutlichen Mehrheiten ist dies auf einer gemeinsamen Synode am 8. Januar 2012 in Warnemünde-Hohe Düne beschlossen worden. Für die Verfassung stimmten 227 der 266 Mitglieder der Verfassunggebenden Synode.
Im Zuge des Zusammenschlusses werden 15 Prozent der Ausgaben für Leitung und Verwaltung eingespart, wobei betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind. Die eingesparten Gelder sollen der Gemeindearbeit vor Ort zugute kommen.
Die „Nordkirche“, wie sie kurz genannt wird, hat dann 2,3 Millionen Mitglieder, die in 13 Kirchenkreisen zu Hause sind. Das Gebiet reicht von Helgoland und Nordfriesland über die Metropole Hamburg zu den Inseln Rügen und Usedom bis hin zu einigen Gemeinden, die auf nordbrandenburgischem Gebiet liegen.
Der eigentliche Weg zur Fusion hat gut vier Jahre gedauert, aber die drei Kirchen waren schon über Jahre und Jahrzehnte miteinander verbunden. Nicht nur durch Ortswechsel nach der Wende, sondern vor allem durch vielfältige Partnerschaften, die zurzeit der deutschen Teilung viele Menschen und Gemeinden verbunden haben.
Sichtbares Zeichen der Nordkirche ist das Gemeindeleben in den insgesamt 1.067 Kirchengemeinden mit ihren 1.900 Kirchen, darunter zahlreiche Dorf- und Stadtkirchen, die unter Denkmalschutz stehen.
Wichtig in einer Kirche ist nicht so sehr die Organisationsform, sondern dass das Evangelium von Jesus Christus möglichst gut und breit verkündigt wird. Dazu gibt die Nordkirche ein stabiles Fundament. rn/cme
Weitere Informationen: www.kirche-im-norden.de
Der Aufbau der gemeinsamen Kirche
Die Nordkirche gliedert sich in die Ebenen der Kirchengemeinden, der Kirchenkreise und in die Ebene der Landeskirche. Von Bedeutung ist, dass es starke Kirchengemeinden und Kirchenkreise gibt, denn „die Kirchengemeinde ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten im Rahmen des geltenden Rechtes in eigener Verantwortung.“ Gleiches gilt für den Kirchenkreis. Der Kirchengemeinderat tagt in der Regel nicht öffentlich, kann aber beschließen, ganz oder teilweise öffentlich zu tagen.
Die Kirchenkreise sind „gegliederte Kirchenkreise“, haben also Untergliederungen, die „Propsteien“ mit Pröpstinnen und Pröpsten als geistliche Aufsichtsbezirke. Zusätzlich übernehmen diese Aufgaben für den gesamten Kirchenkreis. Jeder Kirchenkreis hat eine Kirchenkreissynode als Vertretung der Kirchengemeinden sowie der Dienste und Werke. Sie wählt Pröpstinnen und Pröpste, beschließt den Haushalt, entscheidet beispielsweise über die Errichtung oder Aufhebung von Pfarrstellen, wählt den Kirchenkreisrat und hat Antragsrecht in der Landessynode.
Die Landessynode wählt zum Beispiel die Kirchenleitung der Nordkirche, beschließt über den Haushalt und wählt die Bischöfinnen und Bischöfe. Der Landessynode gehören 156 Mitglieder an, wobei die Bischöfinnen und Bischöfe nicht in die Synode wählbar sind. Der Kirchenleitung gehören 13 Personen sowie die Bischöfinnen und Bischöfe an. rn
Zahlen und Fakten zur Nordkirche
In der Nordkirche arbeiten ca. 19.000 kirchliche Mitarbeitende, davon 1.769 Pastorinnen und Pastoren. Dazu kommen in der Diakonie rund 51.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
In den 1.067 Kirchengemeinden – 598 in Nordelbien, 269 in Mecklenburg und 189 in Pommern – engagieren sich rund 92.000 ehrenamtlich tätige Männer und Frauen und tragen so einen wesentlichen Beitrag des kirchlichen Lebens.
Im Jahre 2010 wurden 19.930 Taufen vollzogen, gut 23.000 Jugendliche sind konfirmiert worden, und es gab 5.943 Trauungen und Gottesdienste zur Eheschließung. Im Bereich der künftigen Nordkirche wurden 25.530 Menschen kirchlich bestattet.
Ein besonderes Kennzeichen sind die 1.906 Kirchengebäude – davon 794 im bisherigen Nordelbien, 664 in Mecklenburg und 448 im pommerschen Gebiet.
Der Gesamthaushalt für ein ganzes Kalenderjahr beträgt rund 420 Millionen Euro. cme/rn/mb
Das Bekenntnis in der Nordkirche
Die Nordkirche ist ein Zusammenschluss von zwei Kirchen aus der lutherischen Kirchenfamilie und einer aus der unierten Kirchenfamilie. Die Nordkirche ist Gliedkirche der Vereinigten Evangelischen-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) hat die Gastmitgliedschaft in der Union Evangelischer Kirchen (UEK) erworben und in ihrer Verfassung die Barmer Theologische Erklärung in die Bekenntnisgrundlagen aufgenommen und wird von den lutherischen Bekenntnisschriften her interpretiert. Weltweit ein bemerkenswerter und bisher einmaliger Schritt für eine lutherische Kirche.
Von Bedeutung ist ebenso, dass die Nordkirche in ihrer Präambel die bleibende Treue Gottes zu seinem Volk Israel bezeugt und im Hören auf Gottes Weisung und in der Hoffnung auf die Vollendung der Gottesherrschaft mit ihm verbunden bleibt.
ceh/rn
Weitere Informationen: www.kirche-im-norden.de/verfassung.html
Finanzen in der Nordkirche
Die Nordkirche hat ein solidarisches Finanzsystem. Das neue Finanzgesetz sieht vor, dass alle Einnahmen, zu denen insbesondere Kirchensteuern, Staatsleistungen und Finanzausgleichsleitungen der EKD - die jeweils später zweckgebunden verwendet werden - zunächst in den Haushalt der Gesamtkirche fließen. Die Nordkirche wird über einen jährlichen Gesamtetat von rund 420 Millionen Euro verfügen. Zu den Eckpunkten gehört auch ein Transfer in Höhe von 3,9 Prozent der Einnahmen der elf nordelbischen Kirchenkreise. Diese Gelder werden insgesamt neu in der Nordkirche verteilt, so dass davon unter anderem die künftigen Kirchenkreise in Mecklenburg und Pommern profitieren.
Nach einem Vorwegabzug für zentrale Leistungen und Versorgungsleistungen werden die verbleibenden Mittel zwischen den Kirchenkreisen und der landeskirchlichen Ebene aufgeschlüsselt. Konkret sollen etwa 80 Prozent der Gelder in die Kirchenkreise fließen.
„Die 13 Kirchenkreise der gemeinsamen Kirche erhalten drei Prozent der Schlüsselzuweisungen nach dem Bauvolumen denkmalgeschützter Gebäude. Danach werden 75 Prozent der Gelder nach der Gemeindegliederzahl und 25 Prozent der Gelder nach der Anzahl der Wohnbevölkerung an die Kirchenkreise verteilt“, erläuterte Kirchenrat Olaf Johannes Mirgeler auf der Verfassunggebenden Synode. Ebenfalls wird die Anzahl der Kirchengebäude in der Finanzverteilung berücksichtigt.
In den Kirchenkreisen werden die Finanzmittel der Nordkirche überwiegend an die Kirchengemeinden nach der Gemeindegliederzahl verteilt. Zudem räumt das Finanzgesetz ein, dass 40 Prozent des Gemeindeanteils nach anderen Kriterien verteilt werden können. Darüber hinaus ist festgelegt, dass in allen Kirchenkreisen mindestens zehn Prozent für Dienste und Werke aufgewendet werden. cme
Was sich ändert in der Nordkirche
1. Pastor, Pfarrer oder was? - Neue und vertraute Bezeichnungen
Drei Kirchen und drei verschiedene Systeme der Benennungen kommen in der Nordkirche zusammen; so sagen die Mecklenburger Landessuperintendent, die Pommern Superintendent und die Nordelbier Propst zum leitenden Geistlichen eines Kirchenkreises. Mit den neuen Bezeichnungen werden Traditionen aus den Benennungen aus allen drei beteiligten Kirchen aufgenommen.
Künftig wird es die Kirchengemeinde mit Kirchengemeinderat und die Bezeichnung Pastor/Pastorin geben sowie die Kirchenkreissynode mit dem Kirchenkreisrat. Für die geistliche Leitung des Kirchenkreises ist die Bezeichnung Propst bzw. Pröpstin beschlossen. In größeren Kirchenkreisen mit mehreren Pröpsten werden Propsteien gebildet. rn
2. Das neue Kollektensystem
Seit der Zeit der ersten christlichen Gemeinden gehörten Hören und Handeln und auch das gemeinsame Tragen von Lasten zusammen. Daher sammeln wir auch heute noch in den Gottesdiensten die Kollekten, was übersetzt „Sammlung“ bedeutet.
Das neue Kollektensystem für die Nordkirche, das ab 2013 gelten wird, basiert auf der geteilten Verantwortung. So können und sollen alle Ebenen der Kirche für die Kollektenvergabe Verantwortung tragen. Gemeinden, Kirchenkreise und Sprengel können in ihrer Region auch gemeinsam und gezielt Schwerpunkte setzen.
Am ersten Sonntag im Monat gibt es eine landeskirchliche Kollekte, am zweiten Sonntag eine Kollekte des Sprengels und des Kirchenkreises im Wechsel, am dritten und vierten Sonntag eine Kollekte, die durch die Kirchengemeinden festgelegt werden kann, wovon eine Kollekte aus einem „Kollektenplaner“ mit knapp 200 Vorschlägen genommen werden sollte, der die Vielfalt der Kollektenzwecke durch Abkündigungstext deutlich macht. Die Kollekten am Erntedankfest, am 1. Advent und am Heiligabend sind für „Brot für die Welt“ bestimmt. rn
3. Die Bischofsämter
Die Nordkirche wird in Zukunft eine Landesbischöfin bzw. einen Landesbischof haben, die/der 2013 gewählt und in Schwerin sitzen wird. Dazu gibt es von 2018 an drei bischöfliche Personen in den drei Sprengeln Schleswig und Holstein, Hamburg und Lübeck sowie Mecklenburg und Pommern. Im nordöstlichen Sprengel gibt es für eine Übergangszeit die bisherigen Bischöfe in Schwerin und Greifswald. Ab 2018 wird der Sitz der bischöflichen Person für diesen Sprengel in Greifswald sein. rn
Von der Landeskirche zum Kirchenkreis Mecklenburg
Zu Pfingsten 2012 wird aus unserer Landeskirche der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Mecklenburg. Er ist dann einer von 13 Kirchenkreisen in der künftigen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche). Was ändert sich?
Statt der bisherigen fünf Kirchenkreise wird es künftig vier Propsteien geben: Neustrelitz, Parchim, Rostock und Wismar. Die Größe der künftigen Propsteien soll in der Zahl der Gemeindeglieder und Pfarrstellen in etwa gleich sein.
Schwerin wird der Sitz des künftigen Landesbischofs bzw. der Landesbischöfin. Gewählt wird die bischöfliche Person 2013. Zudem wird Schwerin übergangsweise der Sitz eines Bischofs im Sprengel sein. Darüber hinaus ist in der Landeshauptstadt die Kirchenkreisverwaltung ansässig, die zwei Außenstellen in Güstrow und Neubrandenburg unterhält.
Während die bisherigen Kirchenkreise rechtliche Größen waren, die etwa Anstellungen vornehmen konnten, sind die künftigen Propsteien geistliche Aufsichtsbezirke für vier Pröpste bzw. Pröpstinnen. Davon sollen ein Propst bzw. eine Pröpstin oder ein ehrenamtliches Mitglied den Vorsitz im Kirchenkreisrat aus 13 Mitliedern wahrnehmen. Die Pröpste bzw. Pröpstinnen haben laut Entwurf der Kirchenkreissatzung jeweils die Verantwortung für ihr Propsteigebiet und auch für gemeinsame Aufgaben im kreiskirchlichen Dienst.
Die Kirchenkreissynode wird 55 Mitglieder umfassen. Davon sind dreißig Gemeinde-Synodale, zehn Pastoren-Synodale, fünf aus dem Kreis der Mitarbeitenden und fünf aus Diensten und Werken. Zusätzlich werden durch den Kirchenkreisrat fünf weitere Mitglieder berufen. Dazu kommen noch vier von der Jugendvertretung entsandte Jugenddelegierte mit Rede- und Antragsrecht. cme
Zentrum kirchlicher Dienste: Impulse und Hilfe für die gemeindliche Arbeit
Mit Gründung der Nordkirche gibt es Änderungen in den übergemeindlichen Diensten und Werken: So wechseln einige landeskirchliche Einrichtungen, wie das Frauenwerk und die AG TEO zur Gesamtkirche, andere aber bleiben im Bereich des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg. In Rostock - Am Alten Markt 19 – hat seit Jahresanfang das „Zentrum kirchlicher Dienste“ seinen Sitz. Die Leitung des Hauses liegt in den Händen von Pastorin Dorothea Strube.
Das Zentrum soll mit seinen verschiedenen Aufgabenbereichen das Leben im Kirchenkreis Mecklenburg, seinen Regionen und Kirchengemeinden fördern und unterstützen. Zu der neuen Einrichtung gehören das Amt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die Ehrenamtsakademie, das Amt für Gemeindedienst, der Arbeitsbereich Kirche und Tourismus, die Leitung der sozialdiakonischen Arbeit, die Evangelische Familien- und Erwachsenenbildung und der Arbeitsbereich Weltmission und Ökumene. Telefonisch ist die Einrichtung unter 0381/377 9870 zu erreichen. Postanschrift: Zentrum kirchlicher Dienste, Alter Markt 19, 18055 Rostock.
Ein Kuratorium, in dem eine der vier pröpstlichen Personen im Kirchenkreis den Vorsitz hat, führt die Aufsicht über das Zentrum. Die Arbeitsbereiche werden durch Bereichsleitende geführt, die das Profil ihres Arbeitsbereiches bewahren und weiterentwickeln. Eine gemeinsame Themenkonferenz bestimmt über die Ziele und die Schwerpunkte der Einrichtung. cme
Schweriner Gebet mit Gesängen aus Taizé am 3. Freitag im Monat, 18.00 Uhr in der Thomaskapelle
|
Liebe Schweriner Gemeinden, liebe Freunde des Schweriner Gebetes,
Am Freitag, 20.01.2012, 18.00h findet das nächste ökumenische, stadtweite Schweriner Gebet mit Gesängen aus Taizé in der Thomaskapelle statt. Wir sind eine kontinuierliche mal größere, dann wieder kleinere Schar von Jung und alt, die zusammen Gottes Wort hören, Stille halten und fröhlich die Gesänge aus Taizé singen. Gerne stelle ich Plakate zur Verfügung. Herzlich Willkommen!
Besonders hinweisen möchte ich auch auf das Europäische Jahrestreffen von Taizé zur Jahreswende in Berlin. Es ist möglich, dass im Zuge der Vorbereitung noch ein Bruder aus Taizé nach Schwerin kommt. Gegebenfalls werde ich informieren. Näheres zum Treffen unter http://www.taize.fr/de_article12020.html
Weitere Termine: 24.02.2012, 16.03.2012, 13.04.2012
Herzliche Grüße
Klaus Schmidt
-> Flyer herunterladen (PDF-Datei)
Buch "Riskante Liturgien - Gottesdienste in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit " erschienen.
Text bei AMAZON:
Kurzbeschreibung
Ereignisse, Situationen und Erfahrungen, die das Gemeinwesen bestimmen, werden gottesdienstlich begangen. Bei genauerem Hinsehen überrascht, in welch hohem Maße in der "postsäkularen Gesellschaft" (Jürgen Habermas) Gottesdienste zu gesellschaftlich relevanten Anlässen gefeiert werden: Tsunami, Erfurt und Winnenden, Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs und Tag der Deutschen Einheit - Krisensituationen und Staatsakte drängen in eine gottesdienstliche Darstellung und Deutung. Zugleich prägen sie die liturgischen Formen einer Gottesdienstkultur, in der die Kirche öffentlich Präsenz zeigen soll.
In diesen "riskanten Liturgien" wächst der Kirche die zivilreligiöse Aufgabe einer öffentlichen Trauer- und Deutungsarbeit zu: Sie erfordern eine flexible, kooperative und situativ angemessene Gestaltung; sie machen damit die Komposition liturgischer Formen zu einem riskanten Unterfangen; sie zeigen, wie die Liturgie wieder zu sich selbst kommt, nämlich als ein "öffentlicher Dienst" der Kirche im säkularen Staat.
Über den Autor
Dr. theol. Kristian Fechtner, geboren 1961, ist Hochschulassistent und Privatdozent für Praktische Theologie an der Philipps-Universität Marburg.Thomas Klie, Jahrgang 1956, war von 1987-91 Berufsschulpfarrer in Uelzen u. Verden/Nieders., von 1991-2000 Dozent am Religionspädagogischen Institut Loccum und 2000-2004 Gemeindepfarrer in Göttingen. Seit 2004 ist er Professor für Praktische Theologie an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock.
- Broschiert: 178 Seiten
- Verlag: Kohlhammer (7. Juli 2011)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3170213733
- ISBN-13: 978-3170213739
- Größe und/oder Gewicht: 23 x 15,4 x 1,4 cm
Preis 27,00 Euro
Darin enthalten: Aufsatz: Ralf Schlenker "Warum lässt Gott das zu?" Gottesdienst aus Anlass des Hungertodes der fünfjährigen Lea Sophie in Schwerin - Lankow (2007)
Station 23 - Ein Buch, das heilen kann
„Nicht immer ist der Mensch nur heiter, er kann auch krank sein und so weiter...“, lesen wir bei Wilhelm Busch.
Brechen wir uns ein Bein, ist das nicht schön, aber Busch meint anderes. Ein Mensch kann an seiner Seele erkranken. Wir alle können es. Besonders heute, da der Lebensfluss hektischer strömt und mancher Wert aus der Bahn gerät.
Der Schweriner Autor Hartmut Haker war erst einundzwanzig Jahre alt, als ihn eine seelische Erkrankung heimsuchte, aus der Reihe warf und ihm ein langer Kampf um die Neujustierung innerer Gewichte bevorstand. Gegen Depression und Halluzination fechten, gleicht einen unsichtbaren Gegner stellen wollen. Haker stellte den Gegner und lernte ihn kennen. Er befragte Mitpatienten auf der „Station 23“, Familienangehörige, Freunde und sich selbst, um seine Erkrankung zu verstehen und sie endlich mit Hilfe der Ärzte so zu gestalten, dass er ein erträgliches Leben führen kann.
Hartmut Hakers Werk ist Tagebuch, Interview und Reportage zugleich. Die schnörkellose, fast nüchterne berichterstattende Sprache verleiht den einzelnen Beiträgen jene Authentizität, die nötig ist, den Tücken von psychischer Entgleisung auf die Schliche zu kommen. - Und dennoch spiegelt sich in Briefen des Vaters, der Mutter, der Großmutter, ferner Freunde in Amerika auch feingliedrige Poesie wider, die eine Seele zur Gesundung unbedingt braucht.
Diese Poesie ist prall gefüllt mit Zuwendung und Liebe. Der Vater schreibt: „Du sollst sehr behütet sein ... und alle Deine Zeit. Sei Du selbst!“ Haker an die Großmutter: „Mich würde nämlich sehr für mein begonnenes Buch interessieren, wie Du meine Entwicklung seit meiner Geburt gesehen und erlebt hast.“
So wird „Station 23“ zum Instrument der Genesung für den Kranken. Hartmut Haker schreibt sich mit seinem Buch gesund. Nicht nur er allein schafft es, viele haben Anteil daran, auch Gott – und er wahrscheinlich mehr als wir sehen. Aber ohne einen selbst geht nichts.
Dies ist die eigentliche Botschaft, die den Leser erreicht. Sie soll Leitfaden werden für
Menschen, die noch nicht wissen, wie sie selbst ihrer Krankheit begegnen können. Dass sie es lernen, wünscht sich der Autor am meisten.
Das Buch wird ganz bestimmt für manchen zum wertvollen Schatz. Nicht nur, weil es wegen seiner Ehrlichkeit verblüfft, nicht nur weil es aufklärt, mahnt und heilt; mitunter muss man herzlich lachen. Wenn wir es dann tun, sind wir zurück bei Wilhelm Busch und auch sonst im Leben.
„Station 23“ kann für 14 Euro direkt im Wieden-Verlag bestellt werden unter Info@wieden-verlag.de oder im Buchhandel unter ISBN 978-3-9813684-5-1.
Rainer Stankiewitz
-> Rezension und Cover (beides PDF-Datei)
Pressemitteilung: 23. Oktober 2009 – 20 Jahre Aufbruch 1989. Eine Broschüre zu den „Tagen der Erinnerung“ in Schwerin
![]() | ![]() | ||
![]() | ![]() | ||
![]() | |||
In dieser Sammlung sind die Arbeiten der verschiedenen Projektgruppen von Schweriner Schülerinnen und Schülern, die Ergebnisse des Plakatwettbewerbs der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie Reden und Interviews von und mit Zeitzeugen der bewegten Zeit des gesellschaftlichen Aufbruchs im Oktober 1989 zusammengestellt.
Wir laden Sie herzlich ein zur Pressevorstellung der Broschüre am
26. August 2010, 16:00 Uhr im Dom zu Schwerin / Südsakristei
Anwesend werden die Autorinnen, Gerlinde Haker und Silke Roß, sowie die Herausgeber Marita Pagels – Heineking, Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und Heinrich-Christian Kuhn, Landesamt für politische Bildung sein.
Hintergrund:
Als sich am 23. Oktober 1989 nach den Demonstrationen in Leipzig und Berlin auch in Schwerin Tausende Menschen zum Friedensgebet und der anschließenden mächtigen Demonstration durch die Innenstadt trafen, ahnte noch niemand, dass letztendlich die Kraft der friedlichen Bürger die Beseitigung der letzten deutschen Diktatur bewirken und die Basis für eine demokratische Entwicklung schaffen konnte.
An diesen Aufbruch im Herbst 1989 wollten wir, 20 Jahre später, vom 23.–25. Oktober 2009, noch einmal erinnern. Besonders an die Jugend, die Generation, die diese Ereignisse nur noch aus Erzählungen kennt, sollte in der Auseinandersetzung mit unserer DDR-Geschichte die Grunderfahrung weitergegeben werden, dass es sich lohnt, gegen Ungerechtigkeiten aufzubegehren, Veränderungen zu erträumen, sich einzubringen und mitzuwirken an der Gestaltung der Gesellschaft.
Vielfältige Vorbereitungen gingen diesen drei Tagen der Erinnerung voraus. Schweriner Schüler und Studenten beteiligten sich ebenso wie die Referenten Joachim Gauck und Erhart Neubert oder Vertreter des Neuen Forums.
Rund 600 Menschen ließen sich von ihnen an die Ereignisse „zwischen Banalität und Schrecken“ erinnern.
Als Erinnerung und nachdenkenswerte Sammlung freuen wir uns, Ihnen am 26. August 2010 diese nun vorliegende Broschüre präsentieren zu dürfen.
Die Broschüre ist seitdem kostenlos im Dom, in der Paulskirche und im Jägerweg 2 bei der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen der DDR, Frau Pagels-Heineking, erhältlich.
Marita Pagels-Heineking Jochen Schmidt Gerlinde Haker Silke Roß
Schweriner Hospizstiftung freut sich über Spenden und Zustiftungen
![]() |
Auf der letzten Sitzung des Stiftungsrates der Schweriner Hospizstiftung konnten die Mitglieder des Gremiums die erste Zustiftung entgegennehmen. Das Ehepaar Dorle und Manfred Walther beteiligt sich mit 500,- Euro an der jüngsten Stiftung in der Landeshauptstadt. (siehe Foto rechts)
„Nachdem uns in den vergangenen Monaten bereits viele großzügige Spenden erreicht haben, freuen wir uns nun über die erste Zustiftung. Viele Bürgerinnen und Bürger zeigen mit ihrem finanziellen Engagement, dass die Hospizarbeit in Schwerin einen hohen Stellenwert hat. Mit den eingeworbenen Geldern werden wir den Bau des ersten stationären Hospizes in Westmecklenburg unterstützen, aber auch die ehrenamtliche Arbeit für die Hospizbewegung“, erklärte der Stiftungsratsvorsitzende Hans-Joachim Möhs.
Wer die Schweriner Hospizstiftung unterstützen möchte, kann eine Spende oder Zustiftung an folgendes Konto richten: Kontonummer 1 728 926 846, Bankleitzahl 140 520 00, Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.
Näheres über die Hospizstiftung finden Sie auch unter www.hospiz-schwerin.de.
-> Flyer herunterladen (PDF-Datei)
Broschüre vom Predigtwettbewerb in Berno erhältlich
Zum Schüler- Predigt - Wettbewerb der Ev.- Luth. Bernogemeinde Schwerin ist eine Borschüre erschienen.
Sie enthält u.a. eine Auswahl aus den preisgekrönten Predigten der Jugendlichen, die Ansprachen von Sozialministerin Manuela Schwesig und von Prof. Thomas Klie und eine Grußwort vom Schirmherrn Christan Fremy. Es liegt ein DVD bei, auf der die Festveranstaltung zur Preisverleihung und die Predigt der Erstplatzierten Franziska Matzdorf zu sehen sind.
Die Broschüre kann gegen eine Spende bei Pastor z.A. Ralf Schlenker, r.schlenker
bernogemeinde, Tel. 0173 4575173 angefordert oder demnächst unter www.predigtwettbewerb.de angesehen werden.
Die Skulpturengruppe „Menschen im Sturm“ von dem Gelände der „Kirche am Ufer“, Buga 2009, steht seit gestern (10.4.2010) auf dem Kirchberg in Boltenhagen
Eines der meistfotografierten Objekte der Bundesgartenschau 2009 in Schwerin steht seit gestern auf der Paulshöhe, dem Kirchberg, im Ostseebad Boltenhagen.
Mehrere Angebote hatte die „Kirche am Ufer“ für den Erwerb der Skulpturengruppe „Menschen im Sturm“.
Sie kostet Geld, aber was wichtiger war: sie sollte auch einen guten Platz in der Öffentlichkeit bekommen, nicht in irgendeinem Innenhof einer Institution stehen. So fiel die Entscheidung auf den Ort Boltenhagen, auf die Paulshöhe, dem Kirchberg in Boltenhagen.
Die Kirchgemeinde, mit Pastor Philipp Busch und dem Kirchgemeinderat, zusammen mit der Stadt und vielen großzügigen Spendern entschieden sich für den Erwerb der Gruppe.
Gestern bei stürmischen noch immer kaltem Wind wurde sie willkommen geheißen. Die Bläsergruppe spielte und die Teilnehmenden sangen: „Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer....wie Wind und Wellen und wie ein Zuhaus....“.
Das Lied hat eine Geschichte, wie die Holzgruppe eine Geschichte hat:
Entstanden ist die Eichenholzskulptur in einem gemeinsamen Projekt zwischen der „Kirche am Ufer“ und der Justizvollzugsanstalt Bützow. Sechs inhaftierte Frauen der JVA haben die Figuren an vier Wochenenden geschaffen. Geholfen und angeleitet hatte es Bildhauerin Barbara Wetzel. Auf der Buga 2009 wurde das Werk, das den schlafenden Jesus und neun seiner Jünger auf einem Schiff zeigt, ausgestellt.
Alle diese inhaftierten Frauen hatten kaum Bezug zur Bibel, aber sie wussten
etwas mit Menschen anzufangen, die im Sturm stehen und leben.
Der Anstaltspastor Friedemann Preuss aus Bützow war auch bei der Einweihung dabei. Er wird in nächster Zeit eine Spende aus dem Erlös des Objektes
erhalten. Gedacht ist das Geld für den kirchlichen Aufenthaltsraum in der JVA und dessen Ausgestaltung.
Einen Ortsbezug zum Ostseebad Boltenhagen stellte gestern noch Pastor Busch her. Er erinnerte an die Sturmflut im Jahr 1872, bei der damals niemand zu Tode kam, obwohl nur die Paulshöhe, der Kirchberg mit der Kirche, aus den Fluten ragte.
Gerlinde Haker, die mit den anderen drei Geschäftsausschussmitgliedern „Kirche am Ufer“ Buga 2009, Frau Dubiel, Herr Innemann und Propst Marquardt, gestern in Boltenhagen dabei war. (11.04.2010)











































































